Es hat so einen Spaß gemacht mir Dir zu spielen und zu lachen. Es war so schön. Sicherlich freut sich Dein Mann Dich wieder zu haben, denn Deine Herzlichkeit und Deine Lebensfreude ist (wenn Du keine Depressionen hast) erfrischend ansteckend. Heute Abend haben wir in erweiterter Runde ein neues Spiel probiert. Das hat auch seinen Reiz: mit Fantasie und Pokerface kann man es gewinnen. Susanne und der oberfränkische Stier haben gewonnen. Auch der Rothaarige mit dem Du Dich gut verstanden hast, hat mitgespielt.
So einfach war es nicht in das Spiel rein zukommen. Danach haben wir mit 11 Leuten, das neue Kartenspiel eingeweiht. Herzlichen Dank für Solo: Immer wenn ich mit meinen von Karten vollen Pfoten "geniessen" darf, denke ich an Dich. Es sieht so aus, als wenn ich der letzte Mohikaner sein werde, denn es kommen keine spielfreudigen Menschen nach. Ich wünsche Dir an dieser Stelle alles, alles Gute und wenn ich mal auf dem Weg bin, komme ich bei Dir sehr gerne vorbei.
Freitag, 13. August 2010
Entstehung von Depressionen & Depressionsspirale
Bisher haben wir in der Kunsttherapie gelernt, dass unsere Bewertung - also unsere Gedanken Depressionen auslösen. Zum Beispiel denken wir, dass uns jemand nicht mag, weil er uns nicht grüßt. Wir haben dann das Gefühl, dass wir zurückgewiesen werden. Das führt zu dem körperlichem Symptom Magenschmerzen. Daraufhin reagieren wir mit Rückzug und dieses Verhalten bewirkt, dass wir weniger positive Begegnungen machen können, weil seltener dazu Gelegenheit ist und so geht die Depressionsspirale weiter.
Donnerstag, 12. August 2010
Schlaf ausgebrochen
Gestern bin ich wegen Müdigkeit früh ins Bett. Heute Vormittag habe ich nach meinen Terminen geschlafen. Heute Abend habe ich das Essen verschlafen und jetzt möchte ich auch nur ins Bett. Die Schlafkrankheit ist ausgebrochen. Heute morgen hatten bei der Frühgymnastik sehr viele mit dem Kreislauf zu kämpfen - ich auch. Hier ist es immer dampfig. Selbst wenn der Tag schön wird, hängt morgens dicker Nebel im Tal, über den ich nur im 4. Stock hinwegschauen kann und wir liegen nun schon auf dem Berg.
Dienstag, 10. August 2010
Der Abschied geht weiter
Liebe Tina (ich denke, Du weißt, dass ich Dich meine), es war schön, dass wir uns kennengelernt haben. Es hat Spaß gemacht mit Dir zu spielen und zu lachen. Danke, dass Du trotz geringer Spielerfahrung über Deinen Schatten gesprungen bist. Und nein, es war nicht schlimm, dass Du vom Vorabend bis zum nächsten Tag eine Regel mal vergessen hast. Ich habe mich gefreut, dass Du es wieder getan hast. Ich verstehe gut, dass man sich blöd vorkommt. Ich habe jedoch erfahren, dass hier nicht nur ich sondern ganz viele sehr darunter leiden, dass sie durch Ihre Erkrankung weit hinter ihrer gewohnten Leistung zurückbleiben. Du bist nicht allein.
Da es jetzt Zeit fürs Bett wird: Ich wünsche Dir weiterhin den Mut, Dinge anzugehen und zu überwinden. Du weißt, "MUT" heisst genauso "mit Unterstützung trainieren". Ich wünsche Dir die richtige Unterstützung und alles Liebe und Gute auf Deinem weiteren Weg. Should we do it again? Yeah, yeah
Da es jetzt Zeit fürs Bett wird: Ich wünsche Dir weiterhin den Mut, Dinge anzugehen und zu überwinden. Du weißt, "MUT" heisst genauso "mit Unterstützung trainieren". Ich wünsche Dir die richtige Unterstützung und alles Liebe und Gute auf Deinem weiteren Weg. Should we do it again? Yeah, yeah
Gruppentherapie: Selbstwertschätzung verbessern
Das Arbeitsblatt, das wir bekommen haben. Mir gefällt daran die gesunde Mischung zwischen Selbsteinschätzung und Einbettung in das Umfeld. Den ersten Punkt sollen wir nämlich von anderen auf Neutralität beurteilen lassen und ich bin mir sicher, dass wir auch Feedback von Menschen bekommen, wenn es so gar nicht stimmt, was wir schreiben.
Selbstwertschätzung verbessern
Selbstwertschätzung verbessern
- Machen Sie sich Ihre Stärken und Schwächen bewusst (indem Sie sie akkurat aufschreiben: d.h. ich wiege XY kg anstatt “Ich bin dick”).
- Stehen Sie zu Ihren Schwächen
- Führen Sie ein “POSITIV-Buch”
- Fragen Sie Familie, Freunde, Kollegen, etc. was diese an Ihnen schätzen
- Misserfolge / Fehler sind eine Chance zu lernen
- Gehen Sie achtsam mit sich um (d.h. werten sie Ihr Verhalten und loben Sie sich für Verhalten, aber be- und entwerten Sie sich nicht als ganze Person)
- Sprechen Sie achtsam und respektvoll mit sich selbst.
- Nutzen Sie als Quelle hauptsächlich Selbstbeobachtung (Vergleiche und Rückmeldungen durch andere können Sie nicht beeinflussen)
- Setzen Sie sich realistische Ziele, die Sie auch erreichen können (Vermindert das Risiko von Mißerfolg)
- Kein Mensch ist nur gut oder nur schlecht
Gesundheitsvortrag Alltagsdrogen
Der Vortrag war nicht so ganz mein Ding. Mitnehmen kann ich, dass man Gewohnheiten hinterfragen sollte. Muss also immer beim Grillen ein Bier dabei sein? Was meines Erachtens völlig falsch ist, dass man nach 1-2 Monaten über den Berg ist. Selbst ich als Wenigraucher kam noch Jahre später in Versuchung, wenn ich in eine bestimmte Situation kam. Und bei einer Diät habe ich gelernt, dass sich der Geschmack erst nach 2 Jahren umstellt und auch weniger Fett schmackhaft findet. Essen war aber heute nicht unser Thema. Anbei meine Mitschrift.
Was sind Alltagsdrogen? Alkohol, Medikamente, …
sie sind leicht zugänglich
Was passiert, wenn diese nicht mehr da sind?
Wann nehme ich die Sachen zu mir?
Hat mit Genuss zu tun?
Was ist daran angenehm?
Wie wirken Tranquilizer? z.B. Valium (wirkt ca. 16 Stunden): angstlösend, haben relative Wirkung
Wozu Alltagsdrogen?
viele Alltagsdrogen werden aus Gewohnheit konsumiert
Unterscheidung zwischen Missbrauch und Abhängigkeit
Missbrauch: gezielter Einsatz bei Schwierigkeiten. Wenn dies zur Gewohnheit wird, beginnt Missbrauch
Psychische Abhängigkeit
Körperliche Abhängigkeit
Gesundheitsrisiken von Alkoholmissbrauch
Für Alkoholiker ist alkoholfreies Bier aber auch Lebensmittel wie Desserts mit Alkoholgeschmack aber ohne Alkohol bereits riskant.
Risiken bei Medikamentenabhängigkeit
Gesundheitsrisiken von Nikotinmissbrauch
Der Begriff Co-Abhängigkeit betont, dass beide abhängig sind: der (die) Partner (in). Beide haben Freiheit verloren, beide können nicht mehr anders.
Es geht dabei um Instrumentalisierung, z.B. man meldet den anderen wegen Grippe krank, obwohl er besoffen ist, weil man sonst Angst vor sozialem Abstieg und und und hat
Phasen der Co-Abhängigkeit
Oberbergkliniken gegründet von jüngstem Professor auf Basis seiner eigenen Erfahrungen Kliniken gegründet
=> ergo es kann jeden zu ganz verschiedenen Zeitpunkten treffen
Was sind Alltagsdrogen? Alkohol, Medikamente, …
sie sind leicht zugänglich
Was passiert, wenn diese nicht mehr da sind?
Wann nehme ich die Sachen zu mir?
Hat mit Genuss zu tun?
Was ist daran angenehm?
Wie wirken Tranquilizer? z.B. Valium (wirkt ca. 16 Stunden): angstlösend, haben relative Wirkung
- Tavor ist gutes Medikament
Entzug brutal, Entzugserscheinungen können bis zu einem halbes Jahr später andauern, goldene Regel: nicht länger als 4 Wochen
Wozu Alltagsdrogen?
- Leistungsfähig bleiben
- Gleichgewicht halten
- Angst überwinden
- Hemmungen verlieren
- Einschlafen können
- Entspannen u. a.
viele Alltagsdrogen werden aus Gewohnheit konsumiert
Unterscheidung zwischen Missbrauch und Abhängigkeit
Missbrauch: gezielter Einsatz bei Schwierigkeiten. Wenn dies zur Gewohnheit wird, beginnt Missbrauch
Psychische Abhängigkeit
- Starkes Verlangen sonst Unruhe, Ängste, Aggressionen
- Gewohnheit verursacht bei Weglassen Gedanken (Flasche Bier zum Abendbrot)
Körperliche Abhängigkeit
- Suchtmittel ist in Stoffwechsel eingebaut
- Nach Absetzen Entzugserscheinungen wie Schweißausbrüche, Fieber, Muskelschmerzen, Krämpfe u. a.
- Um Entzugssymptome zu vermeiden, muss häufig die Dosis erhöht werden
Gesundheitsrisiken von Alkoholmissbrauch
- Erkrankungen von Magen, Darm, Bauchspeicheldrüse und Leber (Gamma-GT als Indikator -kann aber auch durch Medikamente verursacht sein)
- Herz- und Gefäßerkrankungen
- Hautveränderungen
- Veränderungen an Nerven und Gehirn (Gehirn ist verkleinert)
- Schwächung des Immunsystems
- Erhöhte Unfallgefahr
Für Alkoholiker ist alkoholfreies Bier aber auch Lebensmittel wie Desserts mit Alkoholgeschmack aber ohne Alkohol bereits riskant.
Risiken bei Medikamentenabhängigkeit
- Benziodiazepine
- Mischanalgetika
- Nierenschäden, Magengeschwüre, Kopfschmerzen (Thomalpi)
- Barbiturate
- Starke Abhängigkeit
Gesundheitsrisiken von Nikotinmissbrauch
- Chronische Bronchitis
- Lungen- und Kehlkopfkrebs
- Herzinfarkt
- Raucherbein
- Schwächung des Immunsystems
- Früh- und Fehlgeburten
- Verringerte Lebenserwartung
Der Begriff Co-Abhängigkeit betont, dass beide abhängig sind: der (die) Partner (in). Beide haben Freiheit verloren, beide können nicht mehr anders.
Es geht dabei um Instrumentalisierung, z.B. man meldet den anderen wegen Grippe krank, obwohl er besoffen ist, weil man sonst Angst vor sozialem Abstieg und und und hat
Phasen der Co-Abhängigkeit
- Beschützer- oder Erklärungsphase
- Kontrollphase
- Anklagephase
Oberbergkliniken gegründet von jüngstem Professor auf Basis seiner eigenen Erfahrungen Kliniken gegründet
=> ergo es kann jeden zu ganz verschiedenen Zeitpunkten treffen
Montag, 9. August 2010
An meinen lieben Schatz
Ich liebe an Dir Deine Offenheit, die immer nach kurzem Aufbocken kommt und ich schätze es, dass wir über so vieles sprechen können. Ein wirkliches Geschenk vom lieben Gott ist, dass wir ähnliche Interessen haben und oft das Gleiche zur selben Zeit wollen. Bussi
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